EQUINOX.


Schöne Zahlen stehen uns bevor…

21.09.2021 - Vollmond

22.09.2021 - Equinox | Tag-und-Nacht-Gleiche

Letzteres, numerologisch betrachtet, ein Augenschmaus!!

Die 22 ergibt die 4 - jenen neutralen, beobachtenden Verstand in uns, der keiner Wertungen, Urteile oder Verstrickungen mehr bedarf. Jener Anteil in uns, der alle Seiten einer Form sehen kann; ein Verstand, der auf das Herz hört, so dass Entscheidungen nicht länger nur auf Logik und Intellekt basieren (und oft für den kontrollierenden Verstand absolut nicht nachvollziehbar sind!).

Der Monat September stellt die 9 dar, die 9 als Vollendung von dem, was mit der 1 - dem Jänner begonnen hat; ein wenig das Jahr von 1 bis 9 ausrollen lassen, um sich dann wieder bereit zu machen für die Rückfahrt, die mit der erweiteren 1 (1+0 = Oktober) beginnt; übergeht in die 1+1 (November) und schließt mit 1+2 (Dezember) - der 1, die wieder beide Seiten der Medaille an der Hand hält, das Alte und das Neue.

Und dass das Jahr heuer eine 5 ist (2+2+1=5), ist sowieso schon das ganze Jahr lang magic für mich! Die 5 als Zentrum der sich stets verändernden Erfahrung; der Tempel all unserer physischen Erfahrungsmöglichkeiten. Die 5 als Mitte der Extreme (1 und 9) ein inständiger Balanceakt zwischen diesen Extremen / Dualitäten / Kräften.

Die 5 ist der Dreh- und Angelpunkt des Lebens; nicht umsonst ist der Mai ein so ganz besonderer Monat im Jahr. ;).

...und wenn dann auch noch Equinox ist, der exakte Gleichstand von Tag und Nacht, der exakte Gleichstand von Dualität - beides in seiner Kraft sich gegenüberstehend - dann ist das natürlich nochmals was ganz besonderes für mich. ...und dass dieser Akt dann auch noch mit Vollmond (21. September) eingeläutet wird, machts fast schon ein wenig kitschig….




Ich habe mich ja schon öfter gefragt (zb hier: Oneness) wie eine Welt aussehen würde, in der die weibliche Energie, das weibliche Dasein und vor allem aber die weiblichen Qualitäten ihre Ebenbürtigkeit den männlichen Qualitäten bieten würden; wie das Leben aussehen würde, wenn die Haupttugend ‘Hingabe’ gleichermaßen Platz finden würde im Tun und im Sein. Ebenbürtig, wie Tag und Nacht zu Equinox.

Was es dafür vielleicht bräuchte?

Dieses tief in uns (wenn vielleicht auch latent) vorhandene Urvertrauen, dass die Hingabe ans Leben und Sein genau jene Zutaten für uns bereit hält, die unseren perfekten Lebenskuchen zaubern lässt; und zwar in genau der richtigen Temperatur (ja, manchmal kanns dabei heiß werden), im richtigen Gefäß (ja, manchmal kanns dabei richtig eng werden), im richtigen Backrohr (ja, manchmal kanns dabei richtig dunkel werden) und mit der richtigen Backdauer…. - um jedoch letztlich genau so das richtige Geschenk für alle jene zu sein, die davon naschen, kosten und höchste Freude dabei empfinden dürfen.

Hingabe ans Leben, und - wenn auch so oft nicht verstehend ‘warum!?’ - es dennoch annehmend. Der Geist braucht Führung wenn es darum geht, zuerst die Erfahrung zu erlauben, um dann erst behirnen zu können, was da eigentlich alles passiert ist; wie mental aufräumen danach quasi. Führung, wohl gemerkt, nicht Kontrolle.

Wie das konkret aussehen könnte?

Es wäre zB Führung unseres Geistes, wenn wir beschließen würden, dass wir uns 2 Minuten am Tag unserer Hingabe widmen. Zum Beispiel täglich von 13.16 bis 13.18 Uhr.

2 Minuten lange Hingabe. Hinsetzen, hinlegen, hinstellen - und schauen, was jetzt in diesem einen Moment denn gerade gebraucht wird, genau in diesem einen Moment JETZT. Wie gehts den Zellen? Was machen sie so? Wie fühlen sie sich? Sind sie müde? Gelangweilt? Aufgeregt? Versteckt? Durcheinander? ….. Hat das Gesamtsystem in uns - die Vereinigung von allem, was wir sind und darstellen - Hunger? Worauf? Nahrungsmittel? Bewegung? Berührung? Schweigen? Atmen?

Ja - das wäre zum Beispiel eine Möglichkeit, die Hingabe an das noch Größere in uns zu beginnen, und mit sanfter und konsequenter Führung diese gemeinsamen Ausritte sich ausdehnen lassen…. - auf mehrere Minuten am Tag, oder vielleicht sogar eine Stunde. …oder vielleicht sogar den ganzen Tag lang? Das ganze Sein lang?

Ja, ich denke, die Welt wäre eine andere, wenn diese weibliche Qualität (die nichts mit den Geschlechtern an sich zu tun hat) mehr und mehr und noch mehr Platz finden möge. Ich denke, die Geschwindigkeit wäre eine andere, eine selbstbestimmtere, der Blick wäre ein weiterer, das Herz ein weicheres. Und sonst wohl auch noch so einiges mehr.....

In diesem Sinne - schönes Equinoxen, schönen Vollmond, und vielleicht ja schöne 2 Minuten - (jetzt?) - zum einfach hingeben, an was auch immer in diesem Moment grad sich zeigen möge; innerlich fernschaun oder so.


love,

monika