Ankunft & Fest der Liebe


Weihnachten ist das Fest der Liebe.


Beschenken wir uns doch heuer selbst; und zwar mit den jenen besonderen Gütern, die wir als Menschen tatsächlich erhalten/erfahren/leben können:


  • Freude: Ja – Freude im Herzen, dass es uns einfach gibt; dass wir Teil dieses großen Spektakels sein dürfen; dass wir atmen, leben und erfahren dürfen.

  • Glückseligkeit: Das Glück überfließen lassen; durch das bloße Bestaunen der Schönheit der Natur, der Faszination über die Gezeiten und ihre Zyklen; durch die bloße Existenz eines Seins, des Werdens und Vergehens - und des unendlichen Kreislaufs dessen.

  • Ein offenes Herz: Möge es uns immer wieder gelingen, mit einem offenen Herzen ins Leben rauszugehen; ein aufs andere Mal bereit zu sein, anzunehmen und zu geben, was in jenem Moment gebraucht wird. Ein aufs andere Mal das Leben mit Offenheit im Herzen zu umarmen.

  • Dankbarkeit: Danke sagen, auch wenn es sich oft nicht im ersten Moment danach anfühlt. Und zugleich ist da so viel Fülle in unseren Leben, so viel, wofür wir tief in unseren Herzen dankbar sein können. Jede Erfahrung darf ein Danke hören, jedes materielle Gut, dass uns in diesem Leben begleitet (hat), jeder Kontakt, jede Begegnung, jeder Moment ist voll mit Einzigartigkeiten, die die Dankbarkeit in uns einladen.

  • Augen der Liebe: Betrachten wir die Welt immer wieder neu mit den Augen der Liebe. Wie anders könnten wir, als sich nicht für die Liebe zu entscheiden? Öffnen wir nicht nur unser Herz, sondern erlauben wir auch immer wieder neu, unseren Blick ins Außen mit jener Liebe zu füllen, die wir uns selbst so sehr im Dasein wünschen.

  • Mitgefühl: Menschen menschlich sein lassen; Fehler zu erlauben, zuzu lassen, und zu wissen, dass das bestmögliche in jedem Moment gemacht wurde. Fühlen wir mit, wie es Menschen geht, die – wie wir alle! – einfach am Weg sind.

  • Stille: Ja – erlauben wir uns, es still werden zu lassen. Um dieser tiefen Intuition in uns Gehör zu schenken. Es ist die innere Stimme, die uns im Leben sanft führen möchte. Und dafür braucht es ein ruhig werden an der Oberfläche, um die Schätze dieser inneren Tiefe freizulegen.

  • Bereitschaft: Weihnachten ist das Fest der Ankunft, der Geburt. Ein Bereit-sein für das, was kommen möge; in welcher Form es sich auch immer zeigen mag, welche Herausforderungen dabei für uns (gefühlt) entstehen mögen; welche Veränderungen damit auch einhergehen mögen. Lasst uns ein aufs andere Mal bereit sein für das, was sich im Leben weiter ent-falten und ent-wickeln möge.

  • Gelassenheit: Die Dinge sind meist so, wie sie nun mal sind. Genauso wie die Menschen. Sein und sein lassen und für sich selbst den inneren Frieden mit gewissen Umständen, Zuständen, Aufgaben finden. Es ist, wie es ist. In einer Form der Weisheit, mit der wir verstehen, dass alles in unserer Daseinsform einem Zyklus unterliegt, der weitaus größer als das menschliche Verstehen ist. Erlauben wir uns, SEIN ZU LASSEN, uns, andere, sowie das 'große Ganze'.


Ankunft & Abschied - Geburt & Tod


Mögen wir die gesamte Medaille des Lebens als größtes Geschenk an uns Menschen annehmen (können); in jeder Facette, in jeder Farbe, in jedem Moment. Wir sterben inständig; Altes von uns geht und Neues kommt (wieder und wieder und wieder).


Das Leben an sich wird es nie schlecht mit uns meinen; das Leben steht für Pulsation, Vibration und die inständige Entwicklung. Es steht für uns Menschen als Möglichkeit, uns im Menschsein zu erfahren. Leben ist Veränderung; und die einzige Einladung für unsere kurze menschliche Verweildauer hier auf Erden ist: Das Leben an sich immer wieder anzunehmen, JA zu sagen, immer wieder unter Schmerzen zu gebären und unter Schmerzen zu verabschieden; so lange, bis der andere Teil in uns verstanden hat, dass auch der Schmerz Teil unseres menschlichen Daseins ist. So lange, bis wir erkennen, dass es nicht um den Schmerz geht, sondern um das, was Neues auf die Welt & ins Leben kommen durfte.


NICHT: Juhu, der Schmerz ist vorbei.

SONDERN: Juhu, das Neue ist das!



Möge dieses Fest der Liebe auch ein Fest der Stille und Einkehr werden; ganz besonders aber ein Fest zum Umarmen des Neuen, was wieder und wieder und wieder vor uns liegt.


Lassen wir der Wahrhaftigkeit Einzug finden in unserem Leben, in unserem Sein, in unserer menschlichen Authentizität; so gut es uns letztlich immer wieder gelingen mag.



Am Ende gibt es nichts zu verlieren, wenn wir mit offenem Herzen, mit Mitgefühl, mit Zuversicht, mit Güte durchs Leben gehen.

Die Welt kann nur eine schönere werden. Innen wie Außen.



In diesem Sinne,

beSINNliches Weihnachten,

magische Rauhnächte,

sanftes Rübergleiten in ein abermals unbeschriebenes Lebensjahr,

und natürlich viele gute Kekse!

 

love,

mona