Adelante!

Vorwärts gehen, immer und immer wieder. Kaum gemütlich eingerichtet, kaum erholt in einer kurzen Verschnaufpause, und kaum endlich das Gefühl gerade mal angekommen zu sein, werden wir wohl wieder und wieder den inneren Weckruf vernehmen, der uns sagt: "Hoppauf - weitergehen! Vorwärts marschieren!" Einerseits verständlich, sind Veränderung und Bewegung per definitionem Kriterien von Lebendigkeit, andererseits unverständlich, hätten wir uns doch echt mal auch ‘ne chillige Zeit des Stillstand-Auskostens verdient. Letzteres ist scheinbar grad eher schwieriger möglich.


Die Zeit ist eine turbulente. Der Fluß wird immer stärker und mächtiger, haben wir erstmals die ganzen Schlacken bereinigt. Er hat quasi sein Eigenleben (zurück-) entwickelt, in das er uns dann einfach mit einlädt, oder besser gesagt: uns mitnimmt. Dinge passieren gefühlt inständig; die Welt bewegt sich in unglaublichem Tempo, Wirbelstürme türmen sich rings um uns auf, alles bewegt sich; - und wir? Wir kommen wohl teilweise gar nicht mehr so recht mit, wie (mit) uns geschieht.


Der Akt des in-sich-Kehrens kann zu einer kräfteraubenden Angelegenheit werden, einem Versuch des Festhaltens an einer Baumwurzel, oder gar einem ‘kurz-mal-an-Land-entfliehen’…. - aber auch das scheints dann nicht gewesen zu sein; der Fluß ruft weiterhin laut tobend ‘vorwärts’ - und wir steigen dann auch wohl wieder ein, ins Leben; und zwar noch immer, oder wiedermal: in dieses unser einzigartiges, eigenes Leben.

Wer hier nicht gut vorbereitet ist auf die neuen Stromschnellen des 2019ers, dem sei ans Herz gelegt, sich an Menschen zu wenden, die diese Schwimmprüfungen bereits angenommen haben. Lasst uns reinspringen und nach jenen hellen Punkten Ausschau halten, die auch noch Spaß an diesem Getobe finden; die die Geschwindigkeit des Rauschens nutzen, um mit den Veränderungen gesund mitzugehn. Lernen wir von ihnen; vom gemeinsamen Sein mit und dem freudvollen Bewegen im Wasser, dem Lebenselixier von letztlich allem. Versuchen wir die Bewegungen verstehen zu lernen, anzunehmen; so als ob wir einen neuen Tanz erlernen und entdecken würden. Weiter an dem Festzuhalten, was war, fügt nur Schmerzen zu; innerlich wie äußerlich.


Die Zeit ist da, ins Vertrauen zu gehen und freudvoll in die nächste Schnelle zu springen; und zu wissen, dass irgendwo da vorne wieder ein klein wenig Ruhe einkehren wird; so es der Fluss denn grad meint.


Auch wir sind Wasser, wenn auch in begrenzter Form. Lasst uns lernen, die Grenzenlosigkeit dessen anzunehmen, was der Lebensfluss eigentlich mit uns will. Er hat kein Ziel, und sein Leben ist Bewegung; und so lange er frei fließen darf, so lange wird er klar und rein bleiben… - oder was möchtest du? Ein langsames, fast stehendes Gewässer, das mit der Zeit meist trübe wird? Oder doch den frischen und eher a***kalten Gebirgsbach? Und wiedermal: du entscheidest selbst!


In diesem Sinne - Badeklamotten an, Taucherbrille rauf und - join the joyride!


Alles Liebe & bis bald, 

Monika | Lebensblut



Ps. Und was auch immer es gerade ist, die Sternenkonstellation (Mars-Uranos-Transit im Zeichen Widder), die Portaltage nach dem Maya-Kalender (8. bis 17. Februar) oder sonstiges…. - es ist und bleibt weiterhin DEIN Leben… Hör die Infos oder lese sie, wann immer du sie brauchst, aber sei auch bereit sie wieder loszulassen, und langsam deinem Gefühl so sehr zu vertrauen, dass du auch diese Infos immer weniger und weniger aus dem Aussen brauchst; lass deine Stimme lauter werden, die dir die Antworten gibt, nach denen du dich so sehr sehnst.

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